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Ich mache das, also ich arbeite sprachsensibel,
indem ich

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gucke, welchen Kurs habe ich dort,

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überlege, wie kann ich mich dann optimal auf
die Kinder vorbereiten.

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Und dann versuche ich mich ein bisschen in
die Lage der Kinder hineinzuversetzen.

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00:00:25.280 --> 00:00:28.280
Was könnten die nicht verstehen? Was brauchen
die?

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Welche Hilfsmittel brauchen die? Auf welchem
Sprachstand sind die?

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Vielleicht auch: Welche Muttersprache haben
die?

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Und dann versuche ich da bestmöglichst Hilfsmittel
zu konstruieren,

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wie zum Beispiel auf dem Arbeitsblatt: nützliche
Fragen,

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vielleicht auch mal Piktographien, verschiedene
Satzanfänge,

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verschiedene Worterklärungen. Genau.

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Also mit den unterschiedlichen Sprachniveaus
gehe ich so um,

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dass ich oft Worterklärungen reingebe.

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Aber manchmal gehe ich auch auf die Schüler:innen
ein,

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zum Beispiel in einer Arbeitsphase, und gehe
dann auch gezielt darauf hin

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und frage: <i>Gibt es neue Wörter da drin?</i>

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<i>Gibt es irgendwas, was ich dir erklären
kann? </i> <i>Gibt es irgendwas, was du brauchst?</i>

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Da gehe ich dann halt auch mal gezielt

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auf die schwächeren Schüler:innen zu und
auf die ein.

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Also ich gehe mit falschen Wortstellungen,
Satzstellungen oder

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falschen Wortendungen damit um, ich lass die
Schüler:innen immer

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erstmal aussprechen – das ist ganz wichtig.

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00:01:34.000 --> 00:01:39.000
Und dann korrigiere ich sie: <i>Hör mal, so
und so heißt das richtig.</i>

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Und dann, wenn man mit denen auch normal umgeht...

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00:01:42.000 --> 00:01:45.000
Und nicht sagt: <i>Was soll das denn?! Das
heißt so und so!</i>

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00:01:45.000 --> 00:01:48.000
... und ganz normal mit denen spricht, dann
geht das auch.

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00:01:48.000 --> 00:01:49.000
Dann akzeptieren die das auch.

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Also, dass ich versuche, die Schüler möglichst
dezent auf die richtige Richtung zu schubsen.

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Mit kleinen sprachlichen Hinweisen...

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Vielleicht auch, indem ich dahingehe und sage:

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<i>Hör mal, vielleicht machst du das ein bisschen</i>
<i>anders.</i> Oder: <i>Lies doch nochmal.
</i>

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00:02:06.000 --> 00:02:08.000
Genau, also diese dezente Wiederholung...

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00:02:08.000 --> 00:02:11.000
Also das ist mir jetzt erst aufgefallen, dass
ich das bewusst mache...

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00:02:11.000 --> 00:02:14.000
Also diese dezente Wiederholung ist natürlich
besser für die Schüler,

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00:02:14.000 --> 00:02:17.000
weil ich weise ja nicht auf ihre Fehler hin,

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00:02:17.000 --> 00:02:19.000
sondern ich wiederhole es einfach nur nochmal,
wie es richtig ist

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00:02:19.000 --> 00:02:21.000
und dann hören sie das auch richtig.

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Und das sind dann quasi ihre Worte, nur in
korrekt von der Grammatik her.

